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Für Privateigentümer

Energieberatung Einfamilienhaus in Hamburg

Klare Maßnahmenreihenfolge mit Förderpfad — bevor das erste Handwerker-Angebot eingeholt wird.

Typische Anlässe: Heizungstausch · Mehrjahres-Sanierung · Hauskauf-Vorbereitung · Wärmepumpen-Eignung

EEE-gelistet BAFA-registriert 14 Jahre Gebäudepraxis Berufshaftpflicht 500.000 €

Wann diese Beratung sinnvoll ist

Heizung am Ende der Laufzeit

Wärmepumpe, Fernwärme-Anschluss oder Hybrid — Heizlast und Heizflächenanalyse als Grundlage für die Entscheidung. KfW 458 oder BEG EM-Pfad als Förderung.

Mehrjährige Sanierung geplant

Hülle, Heizung, Lüftung in mehreren Schritten — der iSFP liefert die Reihenfolge und löst den 5-%-Bonus auf BEG EM-Maßnahmen aus (15 Jahre Gültigkeit).

Vor dem Hauskauf

Mit Eigentümerwechsel greifen Sanierungspflichten nach § 47 GEG (innerhalb 2 Jahren) und Heizkessel-Austausch nach § 72 GEG. Risiko-Klärung vor dem Notartermin.

Wärmepumpen-Eignung prüfen

Heizflächenanalyse und Heizlast nach DIN EN 12831 — klärt, ob die Wärmepumpe ohne Heizkörpertausch funktioniert und welche Vorlauftemperatur das Gebäude braucht.

Energieausweis benötigt

Bei Verkauf, Vermietung oder Modernisierung Pflicht nach GEG. Bedarfsausweis als belastbare Grundlage, nicht nur Verbrauchsausweis (Nutzerverhalten).

PV-Anlage in Vorbereitung

Vor der Investition in Photovoltaik lohnt eine Einordnung in die Gesamtsanierung — Eigenverbrauchsstrategie, Speicher-Sinnhaftigkeit, Kombination mit Wärmepumpe.

Ablauf

  1. 1

    Erstprüfung

    15 Minuten Telefon oder Video — Klärung von Anlass, Umfang und Förderpfad-Eindruck. Kostenfrei und unverbindlich.

  2. 2

    Angebot

    Schriftliches Festpreis-Angebot mit Liefergegenständen, Terminrahmen und Förderpfad-Skizze nach BAFA-EBW-Honorar oder Marktpreis.

  3. 3

    Beauftragung

    Auftragsbestätigung, BAFA-Antrag für die Beratungsförderung (sofern iSFP) und Terminvereinbarung Vor-Ort.

  4. 4

    Unterlagen und Vor-Ort-Termin

    Sichtung Energieabrechnungen, Sanierungshistorie, Grundriss. Bestandsaufnahme im Haus — Hülle, Anlagentechnik, Heizkörperdimensionen, Dämmungsdetails.

  5. 5

    Berechnung und Konzept

    iSFP-Erstellung, Heizlastberechnung, GEG-Risikoeinschätzung oder Heizflächenanalyse — je nach Auftrag.

  6. 6

    Übergabe und Besprechung

    Bericht-Erläuterung im persönlichen Gespräch. BAFA-konformer iSFP wird als Bonus-Voucher für nachfolgende Maßnahmen vorbereitet.

  7. 7

    Optional: Baubegleitung

    Begleitung der Umsetzung (Heizungstausch, Wärmepumpen-Inbetriebnahme, Dämmung) — BAFA-förderfähig nach BEG.

Leistungsumfang

Was ist enthalten

  • Schriftlicher iSFP oder Einzelnachweis-Dokument — bei iSFP 15 Jahre antragsfähig für Folgemaßnahmen
  • Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 oder Heizflächenanalyse (raumweise), je nach Anlass
  • Förderpfad-Skizze (BAFA, KfW, IFB Hamburg) mit Anrechnungslogik und Kombi-Möglichkeiten
  • Bei GEG-Kaufcheck: Risiko-Einordnung nach § 47/§ 72 mit grober Kostenschätzung der Pflicht-Maßnahmen
  • Klare Empfehlung und Maßnahmenreihenfolge, verständlich ohne Fachjargon

Was nicht enthalten ist

  • HOAI-Planungsleistung, Ausführungsplanung oder Bauleitung
  • Steuerberatung (z. B. §35c EStG-Optimierung gehört zum Steuerberater)
  • Förderzusagen (Bewilligung liegt bei BAFA, KfW oder IFB)
  • Direkte Beauftragung von Handwerksbetrieben oder PV-Installateuren

iSFP, Einzelmaßnahme oder GEG-Kaufcheck — was passt wann?

Drei häufige Wege, drei verschiedene Anlässe. Vergleich nach Anlass, Liefergegenstand, Vorlauf, Förder-Wirkung und Honorar.

Kriterium iSFP Einzelmaßnahme (BEG-EM) GEG-Kaufcheck
Anlass Mehrere Sanierungsschritte über 5–15 Jahre geplant Eine klar abgegrenzte Maßnahme (z. B. Heizungstausch, Dämmung) Risiko-Klärung vor dem Notartermin
Liefergegenstand BAFA-konformer Sanierungsfahrplan, 15 Jahre antragsfähig Förderfähiges Berechnungs-/Nachweisdokument je Maßnahme Risiko-Sicht zu § 47 und § 72 GEG, Investitionsbedarf
Vorlauf 3–6 Wochen 2–4 Wochen je Maßnahme 1–2 Wochen
Förder-Wirkung +5 Prozentpunkte iSFP-Bonus auf alle nachfolgenden BEG-EM-Maßnahmen Direkter BEG-EM-Zuschuss (15 % Basis, mit iSFP-Bonus 20 %) Keine direkte Förderung — Investitionsschutz vor Kauf
Honorar (EFH/ZFH) ab 1.650 € brutto (Kundenanteil nach BAFA-Zuschuss) je Maßnahme: Heizlast-Paket ab ca. 1.500 €, Bedarfsausweis ab 360 € ab 180 € brutto

Endpreise hängen von Gebäudegröße, Datenlage und Aufwand ab. Verbindliche Festpreise nach kurzer Aufwandsklärung im Erstgespräch.

Erfahrungsbasis

Methodisch belastbar

Mehrere Hamburger EFH und MFH Heizlast DIN EN 12831 Heizflächenanalyse (EN 442 · EN 1264) Hydraulischer Abgleich Verfahren B

Beispiele aus der Berufspraxis

  • Hamburger Reihenhauskomplex
    13 Wohneinheiten · ca. 1.370 m² NGF · Heizungsaustausch · Heizlast DIN EN 12831 · Heizflächenanalyse · Präsentation in der Eigentümerversammlung
  • Hamburger Mehrfamilienhaus eines Sozialträgers
    iSFP · Effizienzhaus-85-Pfad · BEG-Förderpfad
  • Mehrere Hamburger EFH und MFH
    Heizlast DIN EN 12831 · Heizflächenanalyse (EN 442 · EN 1264) · Hydraulischer Abgleich Verfahren B

Förderung für Eigentümer in Hamburg

Bund (BAFA BEG EM, KfW 458 Heizungsförderung, §35c EStG) und IFB Hamburg mit Wärmeschutz und Erneuerbarer Wärme. Welche Kombination zum Vorhaben passt — und welche sich gegenseitig ausschließt — wird im Erstgespräch geklärt.

Förderpfad für Einfamilienhäuser in Hamburg →

Häufige Fragen

Was kostet eine Energieberatung fürs Einfamilienhaus?

Honorar-Bandbreite für EFH/ZFH: Bedarfsausweis ab 360 € brutto, GEG-Kaufcheck ab 180 € brutto, Wärmepumpen-Eignungscheck ab 360 € brutto, Heizlast-Komplettpaket ab ca. 1.500 € brutto, iSFP mit Kundenanteil ab 1.650 € brutto (nach Abzug der BAFA-Förderung). Endpreise hängen von Gebäudegröße, Datenlage und Aufwand ab.

Wann lohnt ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP)?

Der iSFP lohnt sich, wenn mehrere Maßnahmen über die Jahre geplant sind. Er liefert eine fachlich begründete Reihenfolge und löst den iSFP-Bonus aus: 5 Prozentpunkte zusätzliche BEG EM-Förderung auf empfohlene Maßnahmen, die innerhalb von 15 Jahren umgesetzt werden. Vor einer einzelnen, klar abgegrenzten Maßnahme (z. B. nur Heizungstausch) ist die KfW 458 oft der direktere Pfad.

Wärmepumpe im Altbau — geht das?

Technisch ja, aber nicht pauschal. Entscheidend ist die Vorlauftemperatur, die das Bestandsgebäude bei Auslegungstemperatur braucht. Im Hamburger Bestand sind Werte um 55 °C üblich — moderne Luft-Wasser-Wärmepumpen liefern das. Wenn einzelne Heizflächen zu klein dimensioniert sind, werden punktuell Heizkörper getauscht, nicht das ganze System. Die Heizflächenanalyse klärt das raumweise vor der Investitionsentscheidung.

Lohnt sich eine PV-Anlage im Sanierungsplan?

Eine PV-Anlage ergänzt eine elektrifizierte Wärmeversorgung sinnvoll — vor allem in Kombination mit Wärmepumpe. Eigenverbrauchsanteil, Speichergröße und Dachneigung sind die Hauptvariablen. Im iSFP wird die PV-Eignung mitbewertet, die Detail-Auslegung erfolgt durch einen Fachplaner oder Installateur.

Hülle oder Heizung — was kommt zuerst?

Pauschal-Antworten gelten nicht. Bei sehr schlechtem Dämmstandard senkt eine Hüllen-Sanierung die Heizlast so deutlich, dass eine kleinere und günstigere Wärmepumpe ausreicht. Bei moderat gedämmten Bestandsgebäuden lohnt der frühzeitige Heizungstausch — die Förderung über KfW 458 ist attraktiv und unabhängig von Hüllen-Maßnahmen. Der iSFP ist genau das Werkzeug, das diese Reihenfolge belastbar entscheidet.

Welche Fördermittel greifen für Eigentümer in Hamburg?

Bundesebene: BAFA BEG EM für Einzelmaßnahmen, KfW 458 für Heizungstausch, §35c EStG als Steueralternative (schließt BEG-Zuschuss für dieselbe Maßnahme aus). Landesebene: IFB Hamburg mit Wärmeschutz (€/m²-Festbeträge) und Erneuerbare Wärme (Förderquote). Welche Kombination zum Vorhaben passt, wird im Erstgespräch geklärt.

Sanierungsfahrplan einordnen lassen

Im Erstgespräch wird der iSFP-Pfad mit Förderkulisse geklärt — 15 Minuten Telefon oder Video, kostenfrei und unverbindlich.

iSFP einordnen

Stand: Mai 2026